Start Chronik 1960 – 1969
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Vom 6. bis 15. Juli 1962 fuhr man mit dem Evangelischen Posaunenchor Groß-Felda zu einer gemeinsamen Rüstzeit in die romantische Lindenmühle bei Klingenberg. Landesposaunenwart Kurt König und Kantor Hüttenberger gestalteten die Tage mit Bibelarbeit und bläserischen Übungsstunden.

Eine ausreichende Freizeit mit Lagerfeuer und Spielen rundete die herrlichen Tage ab. In 1963 wurde am Landesposaunentag in Lampertheim teilgenommen.
Im Oktober des gleichen Jahres führte Landesposaunenwart König die versprochene Schulung in Schwarz durch, an der auch die Chöre aus Groß-Felda und Udenhausen teilnahmen. König bejahte ausdrücklich gemeinsam veranstaltete Musikabende mit mehreren Chören, wobei sich die Veranstaltung in einen geistlichen und einen weltlichen Teil gliedern sollte. Die Ortsgeistlichen sollten laut König die Abende mitgestalten.

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Ein noch etwas zaghafter Auftritt

 

Auf der Jugendburg Hohensolms fand in 1964 mit 15 Bläsern eine weitere Freizeit mit Musizieren, Spiel und Sport statt. Und wie immer stand die Posaunenmusik zur Ehre Gottes im Vordergrund. Im selben Jahr nahm man an den Festzügen zum Kreisschützenfest in Schwarz und beim Bundessängerfest in Alsfeld teil. Man spielte während des Umzuges Volkslieder von einem Wagen herab.

Zu einer Jahreshauptversammlung traf man sich im zeitigen Frühjahr 1965 in der Kirche. Es wurde erstmalig ein Posaunenrat gewählt, welcher den Chorleiter bei seiner Arbeit unterstützen sollte. Berufen wurden Hans Ruppel, Rudolf Wiedebach, Erich Wettlaufer und Gerhard Habermehl. Das 5-jährige bestehen des Posaunenchores sollte im Mai stattfinden. Das Durchschnittsalter der Bläser betrug damals rund 15 ½ Jahre.

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Ein Ständchen im Altenheim

Durch die Veranlassung von Pfarrer Bauß musizierten die Singemädchen und der Posaunenchor Schwarz am 3. Advent 1965 im Altenheim in Alsfeld. Die Adventsmusik hat sich seit damals manifestiert. Denn es finden bis heute noch immer regelmäßig vorweihnachtliche musikalische Veranstaltungen der Schwärzer Chöre in der Kirche statt. Ein Höhepunkt war die geistliche Abendmusik im März 1966.

Ein etwas ungewöhnlicher Auftritt des Chores erfolgte 1967 zu einem Treffen des ehemaligen Infanterie-Regiments 116 in Schwarz. Bei der Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal spielte man das Lied vom guten Kameraden und einen Choral. Die Ausführungen des Generals a. D. Herrlein zur Historie des Regiments und die vom letzten Kampfkommandanten der Brücke von Remagen, Hauptmann a. D. Bratge, Udenhausen, erläuterten Kampfhandlungen wurden mit extra eingeübten Marschmusikstücken untermalt.

 
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